Casual Gamer aufgepasst ein knallharter Brocken wartet da auf euch im PSN.
Das Spielprinzip ist so simpel, wie es genial ist: Monster greifen ein hilfloses Dorf an und der Spieler muss verhindern, das die armen Einwohner den gefräßigen Monstern zum Opfer fallen. Dazu baut man verschiedene Wachtürme an strategisch wertvollen Orten und hofft, dass die Kombination aus Waffenart und Position genügen, um die Angriffswellen aufzuhalten. Man steuert in "Pixeljunk Monsters" eine Spielfigur direkt. Das sorgt für zusätzliche Spannung und Hektik, da man logischerweise nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein kann. Die Steuerung: Ein einfacher Druck auf die X-Taste genügt, um eine Drehscheibe aufzurufen, mit deren Hilfe man den gewünschten Turm errichten kann. Interessant wird das Ganze durch die begrenzten Geldmittel, die dem Spieler zur Verfügung stehen. Dadurch muss man stärker darauf achten, an welcher Stelle man welchen Turm baut. Schließlich besitzen die verschiedenen Türme unterschiedliche Attribute. Ein Flammenwerfer eignet sich beispielsweise gut für langsame Monster, während ein Luftabwehrgeschütz nur gegen fliegende Gegner hilft. Zusätzlich lassen sich die Türme upgraden und neue Waffen durch das Einsammeln von blauen Steinen frei schalten. Manchmal hinterlassen getötete Monster zudem auch noch Geld, das man schleunigst einsammeln sollte. Aber auch durch das Abreißen bestehender (nutzloser) Türme kann man sein Vermögen wieder aufbessern. Die Monsterwellen folgen übrigens immer einem bestimmten Muster, so dass man sich über kurz oder lang die Reihenfolge und Wege einprägen kann, wenn nicht muss. Am Ende wartet immer ein riesiges Obermonster darauf, platt gemacht zu werden.
Doch es gibt auch andere Spielarten: Manchmal hinterlassen die Monster keine Münzen, weswegen man mit einem begrenzten Vorrat an Geldern haushalten muss. Ein anderes Mal greift dagegen nur eine einzige Gegnerart an. Abwechslung ist definitiv drin und wer klug vorgeht, wird mit tollen Punktezahlen belohnt und kann sich in den Highscorelisten eintragen.

Wer nicht so gerne alleine spielt, hat zudem die Möglichkeit, zusammen mit einem anderen Spieler zu zocken. Da kooperativ gespielt wird, ist eine gute Kommunikation zwischen den beiden Spielern Vorraussetzung. Schließlich greift jeder auf ein und die Selbe Geldquelle zu.
Grafisch wirkt "Pixeljunk Monsters" eher schlicht. Allerdings hat dieser Titel Charme und präsentiert sich in sauberen und buntem 2D Welt. Die chillige Musik passt da ganz gut zur steten Hektik auf dem Bildschirm.
Grafisch wirkt "Pixeljunk Monsters" eher schlicht. Allerdings hat dieser Titel Charme und präsentiert sich in sauberen und buntem 2D Welt. Die chillige Musik passt da ganz gut zur steten Hektik auf dem Bildschirm.

Ein fordernder Schwierigkeitsgrad ist mit Sicherheit kein negatives Argument, solange die Herausforderungen immer fair und schaffbar bleiben. "Pixeljunk Monsters“ überschreitet diese Grenze jedoch um einiges Schon auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gestaltet sich das Spiel alles andere als easy. Mehrmalige Versuche, bis man überhaupt einen Level erfolgreich beendet hat, sind an der Tagesordnung. Das wäre ja noch zu verkraften, wenn man alle Levels nicht immer perfekt abschließen müsste, um ein paar Regenbogen zu bekommen. Nur mit diesen lassen sich nämlich weitere Levels entriegeln.
Schade, aber durch den heftigen Schwierigkeitsgrad bekommt das süchtig machende Spielprinzip einen kräftigen Dämpfer verpasst.

Schade, aber durch den heftigen Schwierigkeitsgrad bekommt das süchtig machende Spielprinzip einen kräftigen Dämpfer verpasst.

Fazit
"Pixeljunk Monsters“ ist eine gelungenes Spiel. Besonders die intuitive Pad-Steuerung, der kooperative Zweispielermodus und die Online Funktionen lassen erkennen, dass sich die Entwickler echt sehr viel Mühe gegeben haben. Weniger schön ist dagegen der harte Schwierigkeitsgrad, der bereits in den ersten Spielminuten für Verdruss sorgt. Es gibt nur einen Spielmodus, Zufallslevels, regulierbare Schwierigkeitsstufen oder einen Leveleditor sucht man vergebens. Dafür bietet Pixeljunk Monsters einen spaßigen Koop-Modus, der allerdings nur offline zur Verfügung steht. Online gibt es lediglich Punkte-Ranglisten.Wenn der Schwierigkeitsgrad nicht so hart wäre dann hätte man das Game ohne Einschränkungen empfehlen können. So aber, sollten nur Zocker das Geld investieren, die nicht gleich bei der ersten Niederlage das Pad an die Wand schmeißen. Kein Spiel für zwischendurch. Mir macht es Spass und für die paar Euro kann man eh nichts verkehrt machen. Ich lass mich ger´ne frusten, wenn ich es aber dann geschaft habe freue ich mich um so mehr.
Mittlerweile gibt es ein Zusatzpaket im PSN für nur 2,99 Euro, das ist aber sehr gut. 1 neue Insel mit brandneuem Wirtschaftssystem, 15 zu neun Karten und 5 neue Songs von Otograph. Da freut sich das Pixelherz. Deswegen von mit 85%, sonst wäre die Bewertung schlechter ausgefallen. Für rund 8 Euro eine feine Sache für Gamer mit Nerven wie Drahtseile.

Wertung: 85%
Pro:
"Pixeljunk Monsters“ ist eine gelungenes Spiel. Besonders die intuitive Pad-Steuerung, der kooperative Zweispielermodus und die Online Funktionen lassen erkennen, dass sich die Entwickler echt sehr viel Mühe gegeben haben. Weniger schön ist dagegen der harte Schwierigkeitsgrad, der bereits in den ersten Spielminuten für Verdruss sorgt. Es gibt nur einen Spielmodus, Zufallslevels, regulierbare Schwierigkeitsstufen oder einen Leveleditor sucht man vergebens. Dafür bietet Pixeljunk Monsters einen spaßigen Koop-Modus, der allerdings nur offline zur Verfügung steht. Online gibt es lediglich Punkte-Ranglisten.Wenn der Schwierigkeitsgrad nicht so hart wäre dann hätte man das Game ohne Einschränkungen empfehlen können. So aber, sollten nur Zocker das Geld investieren, die nicht gleich bei der ersten Niederlage das Pad an die Wand schmeißen. Kein Spiel für zwischendurch. Mir macht es Spass und für die paar Euro kann man eh nichts verkehrt machen. Ich lass mich ger´ne frusten, wenn ich es aber dann geschaft habe freue ich mich um so mehr.
Mittlerweile gibt es ein Zusatzpaket im PSN für nur 2,99 Euro, das ist aber sehr gut. 1 neue Insel mit brandneuem Wirtschaftssystem, 15 zu neun Karten und 5 neue Songs von Otograph. Da freut sich das Pixelherz. Deswegen von mit 85%, sonst wäre die Bewertung schlechter ausgefallen. Für rund 8 Euro eine feine Sache für Gamer mit Nerven wie Drahtseile.

Wertung: 85%
- Hersteller: Sony
- Entwickler: Q Games
- Genre: Strategie
- Preis: 4,99 Euro
- Bildschirm: 1080p
Pro:
- Einfache Steuerung
- Zwei-Spieler-Koop-Modus
- Günstiger Preis
- Online-Ranglisten
- PSP Remote Play-Unterstützung
- süchtig machendes Spielprinzip
- schöne knuddelige Grafik
- stimmungsvoller Sound
- Zusatzpaket für nur 2,99 Euro
- Nur 21 vorgefertigte Levels
- Koop-Modus nur offline
- Hoher Schwierigkeitsgrad
PixelJunk Monsters PS3 Trailer

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